Piraten stellen sich gegen Forderungen nach Einschränkung der sexuellen Selbstbestimmung

Am Samstag werden wieder, wie jedes Jahr seit 2009, Menschen in Berlin gegen das Recht auf sexuelle Selbstbestimmung demonstrieren. Zu diesem „Marsch für das Leben“ genannten Aufzug rufen im „Bundesverband Lebensrecht“ organisierte neokonservative Kreise auf, Grußworte werden vor allem von der Nomenklatura der Kirchen, der Unionsparteien und der AfD gesendet.

Simon Kowalewski , frauenpolitischer Sprecher der Piratenfraktion im Berliner Abgeordnetenhaus, sagt dazu:

Wer sich gegen die farbenfrohe Lebenswirklichkeit stellt, wer homo- und transfeindliche Verklärung in Schulen fordert, wer Menschen das Recht abspricht, selbst über ihre Sexualität und ihre Geschlechtsorgane zu entscheiden, wer Abtreibungen gar mit der Shoa gleichsetzt, muss Widerspruch spüren. Ich fordere daher alle Menschen auf, sich an den Gegendemonstrationen des „WHAT THE FUCK?!“-Bündnis[1] oder des „Bündnis für Sexuelle Selbstbestimmung“[2] zu beteiligen, um deutlich zu zeigen, dass die heutige, aufgeklärte Gesellschaft diese menschenfeindliche Ideologie nicht teilt.

Quellen:
[1] Facebookseite von „What the Fuck?!“: https://www.facebook.com/1000KreuzeWTF
[2] Webseite des Bündnis „Sexuelle Selbstbestimmung“: http://www.sexuelle-selbstbestimmung.de/

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